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3. März 2006 – Konzert im Günther-Eich-Haus des SWR in Baden-Baden


In der Pause eines Eishockeyspiel der „Frankfurt Lions“ Ende Februar 2006 fragte mich Henni, ob ich den zu seinem ersten Konzert beim SWR am 3. März nach Baden-Baden käme. „Ach nee, ich glaube nicht, das ist mir doch ein bisschen weit.“, lautete meine erste spontane Antwort. Doch schon auf der Fahrt vom Eishockey-Spiel nach Hause fragte ich mich, wie bescheuert ich eigentlich wäre: Da fragte mich Henni, dessen Single-CD „Alles durcheinander“ ich seit Tagen in der Endlosschleife hörte und die CDs von Madonna und Chris de Burgh aus meinem CD-Player verdrängt hatte, ob ich zu seinem ersten Solo-Auftritt käme und ich sage ab, das kann doch wohl nicht wahr sein!!! Also schrieb ich ihm eine SMS, dass ich mich entschieden hätte, doch nach Baden-Baden zu fahren. Er setzte mich auf seine Gästeliste, was mich sehr stolz machte, ich buchte mitten in der Nacht online ein Hotelzimmer, kaufte mir ein Bahnticket und reichte am nächsten Tag im Büro Urlaub für Freitag, den 3. März ein.

An diesem Freitag wartete ich ungeduldig darauf, dass es endlich 10.00 Uhr würde, damit ich schnell in die Stadt fahren könnte, um bei „Saturn“ Hennis erstes Solo-Album zu kaufen. Schon um halb elf war ich wieder zu Hause, packte die Songs der CD auf meinen MP3-Player, nahm mein Köfferchen und fuhr zum Hauptbahnhof. Während der Zugfahrt nach Baden-Baden konnte ich mich mit der CD vertraut machen, ich hörte sie die ganze Zeit und war bei der Ankunft am Ziel relativ textsicher und vollkommen aufgeregt.

Das Konzert fand in einem kleinen Saal auf dem SWR-Gelände statt, in dem etwas 100 Leute Platz hatten. Viele Besucher waren „vom Fach“, sei es vom Radio oder Fernsehen, aus der Musikbranche oder auch von der Presse. Und dann ging es gegen 20.00 Uhr endlich los: 
Henni betrat die Bühne und brachte seinen Introsong zu Gehör, in dem er zunächst Grüße von seiner nicht anwesenden Frau Mama ausrichtete, da sie zur Kur in Baden-Baden weilen würde und dann äußerte er die Vermutung, dass man ja weder seine Band noch seine CD kennen würde, da er sich kaum vorstellen könnte, dass die meisten der Zuhörer gleich am Morgen zum „Saturn" gerannt wären, um die CD zu kaufen, um gut vorbereitet zu sein. Da musste ich schon lachen, denn schließlich gibt es ja noch Dutzende andere Läden, in denen man CDs kaufen kann!

Dann erschien unter großem Applaus sein Band auf der Bühne: Lea Büser, die ihn gesanglich unterstützte, Almut Ritter an der Geige, Martin Johnson am Keyboard, Oli Rubow am Schlagzeug, Markus Kössler am Bass und Ali Neander an der bzw. den Gitarren.

Das mehr als zwei Stunden dauernde Konzert war einfach nur saugut, um mal einen der Lieblingsausdrücke von Henni  zu verwenden.  
Die Lieder sind erfrischend fröhlich, die Texte frech und einfallsreich, die Musik rockig und eingängig, vom Veranstalter SWR1 als „deutscher Rock-Pop mit Pfiff bezeichnet", arrangiert von Rodgau-Urgestein Ali Neander und gespielt von dieser großartigen fünfköpfigen Band. Neben den elf Liedern der neuen CD gab auch ein paar alte Klassiker der Rodgau Monotones zu hören, unvergessene Songs, deren Texte seinerzeit von Henni geschrieben worden sind. 
Zu jedem der neuen Songs erzählte er eine kleine Geschichte über die Entstehung des Liedes, so weiß man jetzt, dass viele Songs auf wahren Begebenheiten basieren. Besungen werden zum Beispiel die schlecht gelaunte Backwarenfachverkäuferin aus dem Supermarkt zu Hause um die Ecke („Kauf kein Brot bei beleidigten Bäckerfrauen”) oder der Besserwisser aus den Fußballverein („Der kleinstmögliche Quader heißt Horst“);  Henni macht sich aber auch Gedanken über die Zukunft („Es wird Zeiten geben”) oder das Leben in einer Parallelwelt („Wie säh’ das aus?”). Er nimmt sich der Minderheiten („Ocker”) genauso an wie einem vermeintlichen Mörder (“Ehrliche Haut”) oder einem Mädel mit kleinen Fehlern („Alles durcheinander”). Nicht unerwähnt bleiben sollen natürlich auch die Vereinshymne der Frankfurt Lions („Kühler Kopf und hessisches Herz”), die nun endlich über die Grenzen der Main-Metropole bekannt werden dürfte, sowie das Lied über den bisher unerfüllten Wunsch eines Nachwuchsrappers („Hey Moses hey”) und nicht zuletzt die Ode an den Grillmeister von Offenbach-Bieber („Musketier”). Und für alle anderen Menschen gibt es dann schließlich noch „Ein Lied für alle”. Mit euphorischem Applaus und fast teenieartigem Gekreische wurden Henni und seine Band bedacht, als sie die deutsch-englische Version eines typischen Boygroup-Hits zu Gehör brachten - einer der vielen Höhepunkte des Konzerts. Und da Henni ja in der Vergangenheit viele Lieder für die „Rodgau Montones" geschrieben hat,konnten sich die Konzertbesucher auch an Titeln wie „So oder so", „Der kleine Pirat" und „Is nur Kino" erfreuen.

Es war ein unvergesslicher Abend mit der wunderschönen Atmosphäre eines kleinen Saales. Um bei anderen Musikern in den Genuss eines solchen Auftritts zu kommen, muss man oftmals eingetragenes und zahlendes Mitglieds des Fanclubs sein, bei Henni war das ohne besondere Voraussetzungen möglich, man musste sich nur mit den widrigen Wetterverhältnissen auseinander setzen. Es muss nämlich erwähnt werden, dass an diesem Tag ein wahres Schnee-Chaos ganz Deutschland im Griff hatte und den Straßenverkehr allerorts quasi zum Erliegen brachte! Aber auch diese Anstrengung hatte sich für dieses Konzerterlebnis allemal gelohnt!
Nach dem Konzert gab es noch die Gelegenheit, ein paar Worte mit den Künstlern wechseln und das eine oder andere Autogramm „abzustauben“, was das krönende Sahnehäubchen auf einem Sahnetörtchen war.



Henni & die Band in Aschaffenburg 4.5.2006 (c) Birgit Püschel

Henni & die Band in Aschaffenburg  4.5.2006 (c) Birgit Püschel






31. August 2006 - Doppel-Konzert  mit den "Groben Junggesellen" im Amphitheater in Hanau

Schon am Nachmittag schallten durch den Park am Schloss Philippsruhe in Hanau die Klänge der Soundchecks von Henni samt Band sowie den "Groben Junggesellen", der Band um Gerd Knebel und Olaf Mill. Und als gegen 19 Uhr endlich die Tore geöffnet wurden, strömten mehr als 1000 Leute in das Amphitheater, das praktischerweise überdacht ist, so dass auch ein spätsommerlicher Regenschauer den Kunstgenuss nicht gestört hätte - aber wenn Engel singen, regnet es ja ohnehin nicht! Zunächst brachte Henni mit seiner Band sein komplettes Programm zu Gehör, danach betraten die etwas lauteren und rockigeren "Junggesellen" die Bühne und brachten die Massen zum Schwitzen.
Und dann am Ende des Doppelkonzerts die Überraschung: Es folgte ein Auftritt der Gruppe "The Hotz", jener legendärer Band, die eine Weile die komplette deutsche Presse an der Nase herum geführt hatte. Denn statt einer gescheiterten und wieder auferstandenen deutsch-englischen Band handelte es sich doch um eine wunderbar initiierte Geschichte von "Badesalz"! Es war ein wunderbarer Konzertabend und eins muss mal erwähnt werden: Endlich hatten Henni und die Band die Zuschauerzahlen, die sie verdienten!



Ali Neander an der Gitarre



"LIONS!!!"

Wieder live on Stage: The Hotz!


7. Oktober 2006 - Konzert im Studio 2 des HR in Frankfurt

Nur 120 ausgewählte Besucher waren dabei, als Henni sein Album im Studio 2 des Hessischen Rundfunks vorstellte.
Es war schon sehr mühsam, den Gewinnbutton zu finden, um dann bei der Verlosung für die Eintrittskarten zum Studio-Konzert „Henni Nachtsheim - ganz nah" mitmachen zu können. Und auch die Teilnahme an den diversen Gewinnspielen während der Madhouse-Sendungen in den beiden Wochen vor der Veranstaltung , die einem ebenfalls jeweils zwei Karten hätten einbringen können, war meistens nicht von Erfolg gekrönt.
Aber irgendwie war es dann doch genug Leuten gelungen, an die begehrten Tickets für das VIP-Konzert im Hessischen Rundfunk zu kommen. Das Studio 2 des Hessischen Rundfunks war jedenfalls bis auf den letzten Platz besetzt, als Henni um kurz nach 20.00Uhr die Bühne betrat, um mit seinem Intro-Song „Willkommen im Studio Zwo" einfach mal „Guten Tach" zu sagen, verbunden mit herzlichen Grüßen von seiner Mama, die immer noch in Baden-Baden zur Kur weilt - und das nun schon seit März!
Und dann kamen unter großem Applaus die Mitglieder seiner Band auf die Bühne und ab ging die Post! Hennis Konzerte sind immer etwas Besonderes, denn er singt nicht nur ein Lied nach dem anderen, sondern erzählt zu jedem Song eine kleine, humorvolle Geschichte, das liegt ihm als Comedian halt im Blut!
Zu Beginn gab es erst einmal die fetzigen Ohrwürmer „Wie säh das aus?" und „Ocker". Das Lied über die gelbliche Minderheit verband Henni mit der Erzählung über den armen ehemaligen Reservatsindianer Sammy, für den die Rodgau Monotones seinerzeit kein Benefiz-Konzert geben wollten, obwohl sich der als Koch arbeitende Indianer verletzt hatte und deshalb zeitweise kein Geld verdienen konnte. Die kleinen, liebenswerten Fehler der Mitmenschen besang Henni dann in „Alles durcheinander", es folgte das Loblied auf das „Musketier von Offenbach-Bieber“. Dazu gab es die nette Geschichte von Kioskbesitzer Karl-Heinz Veith, der in Hennis Kindheit immer noch mindestens einen roten Gummi-Teufel mit einem schwarzen Kopf aus dem fast leeren Bonbon-Glas fischte, wenn es wieder mal 50 Pfennig Taschengeld gegeben hatte. Übrigens: Auf Rückfrage bei dem bekannten Süßwarenhersteller in Bonn, ob es denn diese rot-schwarzen Teufelchen heute noch zu kaufen gäbe, bekam ich die Antwort, dass sie nicht mehr ins Bild einer „fröhlichen Süßigkeit" passen würden. Ich vermute allerdings, dass es die von Henni zitierten chemischen Zusätze sind, die den „geilen Geschmack" ausmachten und deren Verwendung zur Herstellung von Nahrungsmitteln im 21. Jahrhundert nicht mehr zugelassen ist...
Das Lied über den Mörder von Sprendlingen, der nach und nach ganze Dörfer ausradiert haben soll, aber trotzdem jeden Abend im „Treffpunkt" in Neu-Isenburg am Tresen saß und auch dem jugendlichen Henni, damals noch Typ "Sozialarbeiter mit langen Haaren, Nickelbrille und Strickpullover", angedroht hatte, ihn von dieser Welt zu befördern, nachdem er ihn von der Seite angequatscht hatte, wurde gefolgt vom Futurologen-Lied „Es wird Zeiten geben". Sehr schön auch Hennis Anekdote über das legendäre FKK-Radrennen in Neu-Isenburg. Diese Begegnung mit den sportlichen Gepflogenheiten im Rhein-Main-Gebiets war angeblich einer der Auslöser, die Henni zu einen großen Fan der hiesigen Vereine „Eintracht Frankfurt" und „Frankfurt Lions" machten. Beim darauf  folgenden Lions-Song „Kühler Kopf und Hessisches Herz" war der Backgroundchor im Studio 2 lauter als der der 7000 Fans in der Eissporthalle. Und auch die bekannten Lieder der Rodgau Monotones "Is' nur Kino", "Kleiner Pirat" und "Mein Freund Harvey", damals geschrieben von Henni und Ali Neander, begeisterten das Publikum, ebenso der erklärte Lieblingssong von Henni aus seiner Zeit bei den „Rodgaus", „So oder so". Der Song vom kleinen dicken Möchtegern-Rapper, „Hey Moses hey", der sich beim stadtbekannten Frankfurter Label Moses P. bewirbt, brachte die Konzertbesucher genauso zum Schmunzeln wie das Lied von den „beleidigten Bäckerfrauen": Alle Frauenherzen schmolzen dahin und schrilles Teenie-Gekreische hätte Gläser zum Zerspringen bringen können, als Henni als kleinste Boygroup der Welt den Schmusesong „I swear", versehen mit einem deutschen Text, zu Gehör brachte.
Und auch das "Lied für alle" fehlte nicht in diesem Konzert, an dessen Ende das Publikum die Akteure mit stehenden Ovationen verabschiedete.
Es war ein tolles Konzert, perfekt organisiert vom HR3-Team. Die nach dem Auftritt interviewten Zuhörer waren voll des Lobes für Henni und seine Band. Henni, der sympathische, sportliche, junge, sexy Mann, den mancher Konzertbesucher bisher nur als eher schüchternen Besucher der Eishockeyspiele der Frankfurt Lions oder Zuschauer bei der Frankfurter Eintracht kannte, hat einen Super-Job gemacht, wie man heute sagt!!!

Herzlichen Dank an Norbert Klöppel, Fotograf des Hessischen Rundfunks, der uns die folgenden Fotos freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.         Copyright by HR3

Almut Ritter, Lea Büser und Henni


Hey Moses hey!

I swear - und die Frauen schmelzen dahin...


Henni und die Band



Herzlichen Dank an PASS Consulting und die Funky Style Caolition, die uns freundlicherweise die Genehmigung zur Veröffentlicheng der Fotos auf unserer Seite gegeben haben.                                             Copyright by PASS Consulting!





Back to the roots: Henni sang gemeinsam mit den Rodgau Montones den von ihm geschriebenen Hit "Mein Freund Harvey"!




















26. Dezember 2006 - Weihnachtskonzert im "Sinkkasten" in Frankfurt

Ich kann mich der Aussage, die Henni seinerzeit auf seiner Homepage machte, uneingeschränkt anschließen: Da freut man sich wochen- und monatelang auf ein bestimmtes Konzert - und dann ist es endlich soweit und ehe man sich versieht, ist es vorbei!!! Zweieinhalb Stunden im Büro, wie lang können die sein... zweieinhalb Stunden mit Henni und seiner Band, kaum angefangen, schon sind sie wieder rum!!!
Dieses Konzert (inzwischen das zehnte im Rahmen dieser Tour, bei dem ich dabei war -  das in Schrecksbach habe ich wegen vermeintlich zu langer Fahrzeit "geschwänzt") war für mich etwas besonderes, denn ich hatte meinen "ältesten" Freunden - wir kennen uns seit über 27 Jahren - die Tickets zu Weihnachten geschenkt - mal was anderes als das oglitatorische Buch, die CD, die Krawatte - und ich war sehr gespannt, ob sie wohl auch so begeistert von dem Auftritt sein wären wie ich... So fanden wir uns gegen 20 Uhr vor dem "Sinkkasten" im Herzen Frankfurts ein, und dort traf ich dann auch meine "neuen" Freunde, die ich erst in den vergangenen Monaten durch Henni und seine Musik kennen gelernt hatte.
Nachdem wir uns einen schönen Platz in der Nähe der Bühne gesichert und uns mit Getränken versorgt hatten, ging es dann gegen 21 Uhr los. Es war so ein wunderbarer Abend - Henni, Lea und die Band waren super wie immer, stimmgewaltig und perfekt, und dass, obwohl Henni noch wenige Tage vor dem Auftritt mit einer Erkältung zu kämpfen hatte, aber Dank der Errungenschaften der modernen Pharmaindustrie war seine Stimme am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertags wieder perfekt!
Die Stimmung in Frankfurts altehrwürdiger Musikkneipe war bestens, das Publikum zahlreich erschienen und sehr textsicher. Nicht nur die Lieder von Hennis erster CD und ein paar Hits der Rodgau Monotones wurden mit großen Applaus belohnt, auch Hennis lyrische Werke aus seiner Jugendzeit wurden begeistert aufgenommen. Bereits im zarten Alter von 7 1/2 Jahren hatte er ja das Werk „Hallo Hinz, hallo Hinz, ich bin's!" gedichtet, im Laufe der folgenden Jahren kamen dann Gedichte wie „Rache" oder „Gute Schuhe" dazu. Legendär auch die beiden Weihnachtsgedichte von Henni. Ich persönlich liebe alle diese Werke, obwohl oder gerade weil ein paar von ihnen so herrlich zweideutig sind!
Wie gesagt, viel zu schnell war das Konzert vorbei, trotz der Sonderzugaben von „Frach mich net" und „Kühler Kopf und Hessisches Herz". Zuerst weigerten sich die Künstler zwar ein wenig, „Frach mich net" zu spielen, denn Henni meinte, er hätte den Text nicht mehr im Kopf und Ali stellte fest, dass das der Song einer anderen Band wäre, aber da das Publikum das Lied doch so gerne hören wollte, erbarmten sie sich doch und brachten unter 100%iger Beteiligung des Publikums und riesigem Applaus die erste Strophe zu Gehör - schließlich war Weihnachten und da werden einem ja manche Wünsche erfüllt! Was natürlich eines Tages noch viel besser wäre: Wenn die Zuhörer mit der gleichen Vehemenz noch einmal nach "Ocker" oder einem anderen Lied von Hennis-Solo-Album verlangen würden, aber ich glaube, man ist diesbezüglich auf einem guten Weg - zumindest aus unserer Ecke wurden Rufe nach den „Bäckerfrauen" laut!


Hallo Hinz, hallo Hinz, ich bin's!


23. Februar 2007 - Benefizkonzert im Bürgerhaus in Bad Vilbel-Dortelweil

Marc Empter und seine Feuerwehrkameraden hatten für den verunfallten Kollegen ein Super-Konzert auf die Beine gestellt, denn im Rahmen eines Feuerwehreinsatzes im Sommer 2006 hatte der Feuerwehrmann Kurt S. durch einsatzbedingte, unglücklichste Umstände im Alter von 37 Jahren einen Schlaganfall erlitten. Monatelange Krankenhausaufenthalte und Rehabilitationsmaßnahmen führten leider nicht zur kompletten Wiederherstellung der Gesundheit. Um eine notwendige Therapie zu finanzieren, hatte die Freiwillge Feuerwehr Dortelweil unter dem Projektnamen "WITH A LITTLE HELP FROM MY FRIENDS" ein großes Benefizkonzert mit Henni Nachtsheim & Band organisiert.
Als Henni mir erzählte, dass er im Februar 2007 ein Benefiz-Konzert für einen Feuerwehrmann in Bad Vilbel geben würde, der nach einem Einsatz einen Schlaganfall erlitten hatte, konnte ich mir darunter nicht so richtig etwas vorstellen. Zwar hatte ich schon Benefiz-Konzerte besucht, für die man recht hohe Eintrittspreise entrichten musste, bei denen es meistens von Prominenten und wohlhabenden Menschen wimmelte, die immer irgendwie etwas steif waren - die Menschen und die Konzerte. Doch bei diesem Event sollte der Eintritt frei sein, jeder sollte nach dem Auftritt entscheiden, wieviel er spenden wollte. Ich dachte, da kämen vielleicht so 200 bis 300 Leute zusammen - maximal. Doch immer öfter las ich Zeitungsartikel in der hiesigen Presse, das Konzert wurde sehr stak beworben. Es gab Berichte von den Vorbereitungen, Berichte über die Sponsoren, Berichte von ersten Spendenerfolgen... Einer meiner Kollegen, der ebenfalls bei einer Freiwilligen Feuerwehr engagiert ist, sagte mir, dass solche Konzerte immer riesige Events seien, denn Feuerwehrleute hielten nicht nur innerhalb eines Ortes, sondern auch überregional zusammen, und dass die etwa 800 Leute fassende Kulturhalle in Bad Vilbel-Dortelweil bestimmt nicht ausreichen würde. Und auch Henni meinte irgendwan, dass es ein "Riesending" würden werde.
Und so war es dann auch: Bereits eine halbe Stunde vor Beginn waren mehr als 1000 Besucher gezählt worden, so dass das Konzert quasi in zwei Hallen stattfand: In der Kulturhalle standen Henni und die Band live auf der Bühne vor rund 800 Besuchern und diejenigen, die nicht frühzeitig genug gekommen waren, konnten auf einer Video-Großleinwand in der Sporthalle nebenan das Konzert mitverfolgen! Es war ein großartiger Abend: Das Publikum wurde zunächst von den "Dodge City Allstars", die einen tollen Auftritt hatten, in Stimmung gebracht, besonders der Song "With a little help from my friends" dürfte bei vielen Besuchern zu einer Gänsehaut geführt haben! Da hatte Henni ein leichtes Spiel, die Stimmung am Kochen zu halten. Viele der Besucher waren komplett textsicher und so sang ein riesiger Chor gemeinsam mit Henni, Lea und der Band - ich war am meisten von den vielen Kindern beeindruckt, der voller Inbrunst bei der Sache waren! Und auch die Besucher, die nicht unbedingt als Fans von Henni und seiner Band, sondern „nur" aus Solidarität Kurt S. gekommen waren, hatten viel Freude an dem Auftritt und fütterten großzügig die Spendenboxen! Der Aufenthalt von Kurt S. in der Spezial-Klinik war finanziert!

Henni und dei Band






3. Juni 2007 - Unplugged-Konzert mit der Seán-Tracy-Band im "Pflug" in Karlsruhe

Nach drei Monaten Konzert-Abstinenz war es endlich wieder soweit. Ich packte den ausgedruckten Routenplaner für die Fahrt nach Karlsruhe und den Fotoapparat ein und machte mich auf den Weg zum Auftrittsort von Henni, Ali und der Seán-Treacy-Band. Diese hatte anhand von Konzertmitschnitten das komplette Programm von Henni einstudiert und wollte nun gemeinsam ihm vor einem großen Publikum zu Gehör bringen, was sie wochenlang geprobt hatte, live und unplugged. Allerdings hatte die Band nur ohne Henni geprobt, und so war es spannend für alle Beteiligten, was dabei wohl herauskommen würde. Henni hatte sich zur landsmannschaftlichen Unterstützung seinen Freund und Gitarristen Ali mitgebracht - man weiß schließlich nie, wie man so als Hesse im Nachbarbundesland aufgenommen wird! Aber es gab keinen Anlass zur Sorge, Frankfurtrer und Karlsruher verstanden sich sofort. Am Nachmittag hatten sie sich zu den ersten und einzigen gemeinsamen Proben getroffen und man muss sagen, der Erfolg konnte sich sehen und hören lassen!
Um 20.30 Uhr ging es los. Die kleine Bühne in der Ecke des Lokals "Pflug", einer sehr schönen und gemütlichen Musik-Kneipe", die eigens für diesen Abend eine „Henni-Karte" herausgebracht hatte, war von gespannten Fans umringt. Henni, Ali, Seán, Buchi, Happy, Andy und Bär betraten gut gelaunt die Bretter, die die Welt bedeuten, und nachdem Henni sein Begrüßungslied gesungen hatte (an dieser Stelle einmal herzliche Grüße an seine Frau Mama, die immer noch Baden-Baden zur Kur weilt!), legten sie richtig los. Es war super, man konnte meinen, diese sieben Menschen hätten tagelang geprobt, alles lief fast perfekt. Sicherlich gab es ab und zu auch ein paar Überraschungen, besonders am Ende der Lieder wurde es jedes mal wieder spannend, ob denn auch alle gemeinsam aufhören würden zu singen und zu spielen - aber das war fast immer der Fall. Auch wurde ein Thema das eine oder andere Mal zusätzlich gespielt, so zum Beispiel auch, als Ali eine gerissene Gitarrensaite auswechseln musste, doch wen sollte denn so etwas stören.
Das Publikum klatschte eifrig und sang fröhlich mit - man muss dazu sagen, dass die meisten Gäste vor diesem Auftritt wahrscheinlich noch kein Lied von Hennis Solo-CD kannten! Selbst beim eher lokal begrenzten Lions-Song kam ein bisschen Eissporthallen-Feeling auf - und das bei gefühlten Temperatur von etwa 50° C im "Pflug" - Hot Summer Night! Nicht nur die Künstler kamen da ins Schwitzen! Ein Höhepunkt des Abends war auch dieses Mal wieder Henni als "Kleinste Boygroup der Welt", bei dem die anwesenden Mädels zur Raserei gebracht wurden und ihn mit Blumen, die der Tischdekoration entnommen worden waren, überhäuften.
Im Gegensatz zu seiner sonstigen Gewohnheit machte Henni auf Wunsch der Musiker eine Pause im Konzert, die von vielen Fans zu einem kleinen Plausch mit den Künstlern genutzt wurde, und das eine oder andere Autogramm wurde bei dieser Gelegenheit auch gleich mal geholt.
Nach mehr als zwei Stunden ging dieses einmalige Konzerterlebnis dann zu Ende. Es war ein wunderbarer Abend mit wunderbaren Musikern und dem wunderbaren Sänger Henni Nachtsheim.





Ein besonderes Dankschön an an Buchi für dieses tolle Foto vom Auftritt im "Pflug"!



Herzlichen Dank an Sven-Oliver-Schibat vom HR, der uns die Genehmigung zu Verwendung seiner Fotos gab.                                                   Copyright by HR









Erst mal der Soundcheck...














































"Sag mal, Henni, muss ich jetzt vor jedem Konzert diese viele Formulare lesen?" - "Joh!"





"Alter, du bist gesigned!" Moses P. war dieses mal nicht nur im Laptop, sondern auch unter dem grünen Handtuch anwesend!

"Martin, beim Bauchreden musst du deinen Mund zu lassen!" - "Ach so, hat mir wieder keiner gesagt!"






Jetzt wird erst mal rumgezuppelt...


Ein Lied für alle


























Copyright by hr/Axel Pries - Vielen Dank an den HR!
Weitere Fotos vom Hessentag in der Bildergalerie des HR unter      www.hr-online.de/website/specials/hessentag/

















































Fotos von Till Schürmann, Gießen




Endlich ging es wieder los: Nach gut einem halben Jahren "Pause" standen Henni und seine Band wieder auf der Bühne - mit neuen Songs, neuen Outfits, aber mit der bewährten Spielfreude und Begeisterung, großartige Musik zu machen.

Auch dieses Mal betrat Henni die Bühne zunächst allein, um dem Publikum ein kleines A-cappella-Lied zur Begrüßung darzubieten. Dieses Mal handelt es nicht von seiner Mama, die zur Kur in Baden-Baden weilt - wollen wir doch hoffen, dass sie inzwischen wieder gesund und munter zu Hause ist - sondern von der Oma eines Freundes, die Henni allerhand gute Ratschläge für seinen Auftritt mit auf den Weg gegeben hat.

Sodann folgte ein fulminantes Konzert! Es wurden alle elf Titel des neuen Albums gespielt und die (für mich) fünf besten Titel der ersten CD sowie drei Monotones-Hits - um die Spannung zu  erhalten, wird die Play-List hier zunächst nicht veröffentlicht.  Aber trotzdem ein paar Worte zu den neuen Songs: Insgesamt sind die neuen Lieder etwas rockiger als die des ersten Albums. Die Melodien gehen wieder sofort ins Ohr - als ich heute Morgen aufwachte, war "der kleine Singfrosch" noch ein meinem Kopf: Ein Lied, in dem sich Henni mit einem Klingelton-Frosch herumquält, der unaufgefordert bei ihm zu Hause eingezogen ist. 
In den mit dem Henni-typischen Humor geschriebenen Texten geht es um die Erfüllung der Wünsche der Ü-70-Generation ("...dann tanzt die Omma mit George Clooney"), die Vorteile der modernen Kommunikation, um verlorenen Wetten, um eine optische besonders bescheuert anzusehende Sportart, um die Tatsache, dass immer etwas fehlt und um den besagten kleinen Frosch. Es geht aber auch um die Liebe, besonders schön beschrieben in dem Song "George Best". Auch die beiden Lieder "Alles Theorie" und "Nicht böse gemeint" handeln vom Thema "Beziehungen". Zur Freude aller Eintracht-Fans wurde auch der Song "Herz rotschwarz gestreift"  zu Gehör gebracht.

Das Publikum war durchweg begeistert und half auch stimmgewaltig bei der Vertreibung des Teufels aus dem "Sinkkasten" mit -  ein weiteres neues Lied. Und  Hennis  immer noch vorhandenem Wunsch, ihn Boygroup-artig zu verehren, kamen die anwesenden weiblichen Gäste auch dieses Mal gerne nach - "I swear"!

Natürlich blieb Henni auch dieses Mal seinem hessischen Temperament treu und gab zwischen den Songs ein paar Stand-up-Einlagen zum besten, denn bekanntermaßen babbelt der Hesse ja gern. Und diese Sketche waren wirklich zum Brüllen komisch. Besonders lehrreich war der Ausflug in die Biologie - das Publikum weiß nun alles über Frösche, was es immer schon wissen wollte, sich aber nie zu fragen getraut hatte!
Das mehr als zwei Stunden dauernde Konzert war wieder einmal viel zu schnell vorbei und die Wartezeit bis zum Erscheinen des neuen Albums am 29. Mai 2009 kann man nur dadurch überbrücken, indem man in den nächsten Monaten möglichst viele der Live-Auftritte dieser genialen Formation besucht!

Und zum Schluss fällt mir noch ein sehr schönes Zitat aus einer Radio-Sendung ein, bei der Henni am Nachmittag vor dem Gig zu Gast war: "Henni Nachtsheim ist wie ein guter Wein - er wird im Laufe der Jahre immer besser!" Dem ist nichts hinzuzufügen!!!                             

































































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